Frettchen – Dieses Kleintier bringt Spaß ins Heim

Frettchen in den Armen des Besitzers

Ein Frettchen ist ein äußerst aktives Lebewesen, das sich sehr gut als Haustier eignet. Nicht nur für Kinder stellen sie die besten Freunde dar.

Was zeichnet Frettchen aus?

Frettchen sind treue, kurzbeinige Raubtiere, die zur Gattung der Marder (Kleintiere) gehören. Sie sondern ein nicht so angenehm duftendes Sekret ab, vor allem, wenn die Tiere Stresssituationen ausgesetzt sind. Halter sollten deshalb keine zu empfindliche Nase haben und ihre Frettchen stets gut behandeln. Männliche Frettchen haben eine Größe zwischen 50 und 80 Zentimetern, davon entfallen bis zu 20 Zentimeter auf den Schwanz. Die Weibchen kommen auf rund 60 Zentimeter. Mit den possierlichen Tieren lässt sich eine innige Freundschaft aufbauen. Als heimische Bewohner sind Frettchen durch ihre Eigenschaften zu empfehlen. Zusammen mit Artgenossen fühlen sie sich besonders wohl. Die Frettchen-Farben sind je nach Art unterschiedlich. Das Iltis-Frettchen zum Beispiel hat dunkelbraunes bis schwarzes Deckhaar.

Wie kann man das Wesen der Kleintierrasse Frettchen beschreiben?

Frettchen sind vom Wesen her sehr offen. Sie inspizieren gern ihre Umgebung und gehen auf Mitbewohner neugierig zu. Bei guter Haltung sind Frettchen sehr loyale Haustiere, die mit ihrer verspielten Art etwas Lebendigkeit in den Alltag bringen können. Frettchen haben eine Lebenserwartung von bis zu 10 Jahren. In dieser Zeit kann sich eine sehr intensive Beziehung zu dem niedlichen Raubtier entwickeln. Frettchen haben einen Charakter, der voller Power steckt. Die quirlige und pfiffige Marderart macht jeden Spaß mit und kann zum besten Freund des Menschen werden. Werden die animalischen Energiebündel jedoch falsch gehalten, können sie eine verstärkte Bissigkeit und andere Verhaltensstörungen zeigen.

Frettchen in Transportbox

Welches räumliche Umfeld verlangen Frettchen?

Die Tiere brauchen viel Platz und erfordern aufgrund ihrer Lebenserwartung langjährige Verantwortung. Empfehlenswert ist eine kombinierte Hege mit einem Innen- und Außenbereich. Frettchen sind in der Haltung relativ anspruchsvoll. Ein Käfig, der für ein einzelnes Tier vorgesehen ist, reicht nicht aus, denn die Fleischfresser wollen mit mindestens einem Artgenossen zusammenleben. Sollten Sie die Haltung eines Einzeltieres bevorzugen, kommen andere tierische Partner eher infrage. Auf unserer Webseite werden zahlreiche weitere Haustiere vorgestellt, darunter auch diverse, die keine Artgenossen brauchen, um zufrieden zu sein. Das Frettchen-Gehege sollte für zwei Tiere nicht weniger als zwei Quadratmeter Grundfläche aufweisen. Mit mehreren Ebenen, Klettermöglichkeiten und Spielzeug ausgestattet, wird dem cleveren Freund ein artgerechtes Umfeld geboten. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Gehege keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist und keine hohe Temperatur im Raum herrscht. Im Außenbereich ist ein Sonnen- und Regenschutz anzubringen. Dank Frettchen-Zubehör wie ein spezielles Brustgeschirr kann es auf Wanderschaft gehen.

Wie hoch ist die finanzielle Belastung durch Nahrung, Tierarzt, Versicherung und Ausstattung bei Frettchen?

Die Anforderungen von Frettchen bezüglich Futter verursachen einige Kosten. Täglich etwas Frischfleisch ist ein Muss. Spezielles Nassfutter aus dem Fachhandel sollte nur als Leckerli gereicht werden. Wem das extra für die Art hergestellte Trockenfutter zu teuer ist, kann alternativ das Produkt für Katzen mit hohem Fett- und Eiweißanteil verwenden. Eine Versicherung gibt es schon für wenige Euros im Monat. Beim Tierarzt werden je nach Größenordnung der Behandlung mehrere Hundert Euro fällig. Um bei der Ausstattung Kosten zu sparen, ist Marke Eigenbau angesagt. Auf diese Weise lässt sich ein individuelles Zuhause schaffen.

Frettchen als Haustier

Wie viel Zeit sollte ich dem Tier täglich widmen?

Die Frettchen-Pflege ist etwas aufwendiger als beispielsweise bei einer Schildkröte. Pro Tag sollten mindestens ein bis zwei Stunden für das Tier eingeplant werden. Das Füttern, das Spielen und reinigende Maßnahmen bedürfen ihre Zeit und sind besser nicht zu hastig durchzuführen. Täglicher Auslauf ist Pflicht, sofern die Frettchen kein riesiges Gehege zur Verfügung haben. Die Wasserquellen sind ebenfalls jeden Tag auszuwechseln. Auch wenn Frettchen eine Erziehung genießen, die konsequent gestaltet ist, so besitzen sie stets ihren eigenen Sinn. Vernachlässigung zeigt sich durch Verhaltensstörungen. Wenn das Tier nicht genug beschäftigt wird, entwickelt es häufig Bissigkeit.

Was lieben Frettchen und was mögen sie überhaupt nicht?

Frettchen lieben rohes Fleisch. Besonders ungekochte Hühner- und Putenherzen, Muskelfleisch vom Pferd, Rind und Wild haben es den Raubtieren angetan. Die Marderart hat es gern kühl und mag keine direkte Sonne. Das Zusammenleben mit mehreren Artgenossen gefällt dem smarten Lebewesen gut. Allein kann es seine lebendige Art nicht optimal entwickeln.

Was sind typische Erkrankungen bei der Kleintierrasse Frettchen?

Frettchen können bestimmte Krankheiten bekommen. Tumorerkrankungen kommen bei den Raubtieren häufig vor. Allergische Reaktionen machen sich durch Hautveränderungen und Niesen bemerkbar. Typisch ist auch eine Diarrhoe, die durch verdorbenes Futter hervorgerufen werden kann.

Frettchen – Beschrieben in drei Wörtern?

Clever, anhänglich und neugierig – Mit diesen drei Wörtern lassen sich Frettchen am besten beschreiben. Sie sind motiviert, Rätsel zu lösen und zeigen ihre Treue auf niedliche Art und Weise. Als Haustiere sind sie ideale Begleiter, die allerdings etwas Aufwand erfordern und nicht ganz so günstig zu halten sind. Das abgesonderte Sekret ist nichts für geruchsschwache Personen. Eine Katze und ein Hund riechen in der Regel weniger streng und können auch allein gehalten werden. Informieren Sie sich doch auch über andere Haustiere auf der Webseite, falls Sie einer Haltung von Frettchen kritisch gegenüber stehen.

© gilitukha, flywish, dainic – stock.adobe.com

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